FirmenBILD Redaktion

Website verkaufen ohne Provision: die besten Plattformen im Kostenvergleich (2026)

  • Ratgeber
  • Vor 8 Minuten veröffentlicht

Beim Website-Verkauf schauen die meisten zuerst auf den Verkaufspreis und übersehen dabei, was am Ende tatsächlich bei ihnen ankommt. Der Unterschied kann fünfstellig sein, denn zwischen einer provisionsfreien Plattform und einem Broker mit 10 Prozent Provision liegen bei größeren Deals ganze Jahresgehälter. Dieser Vergleich zeigt dir, welche Plattformen was kosten, wo versteckte Gebühren lauern und wann sich eine Provision trotzdem rechnet.

Inhaltsverzeichnis

Werbung

Wir machen Friseure Steuerberater Künstler Cafés Musiklehrer Hebammen Physiotherapeuten Floristen Masseure Schreiner Umzugsunternehmen Tischler Elektriker Fotografen Handwerker Grafikdesigner Webdesigner Immobilienmakler IT-Berater Marketingberater Handwerker Eventplaner Unternehmensberater Rechtsanwälte Architekten Yogalehrer Kosmetikerinnen Tierheilpraktiker Ergotherapeuten Ernährungsberater Hausmeisterservice sichtbar!

Wir machen

Friseure Steuerberater Künstler Cafés Musiklehrer Hebammen Physiotherapeuten Floristen Masseure Schreiner Umzugsunternehmen Tischler Elektriker Fotografen Handwerker Grafikdesigner Webdesigner Immobilienmakler IT-Berater Marketingberater Handwerker Eventplaner Unternehmensberater Rechtsanwälte Architekten Yogalehrer Kosmetikerinnen Tierheilpraktiker Ergotherapeuten Ernährungsberater Hausmeisterservice

sichtbar

Warum die Gebühren über deinen Erlös entscheiden

Die Provision wird vom Verkaufspreis abgezogen, und weil sie prozentual ist, wächst sie mit dem Preis. Genau deshalb wird sie so oft unterschätzt: Bei einem kleinen Verkauf fällt sie kaum auf, bei einem großen wird sie zum größten Einzelposten.

Ein Rechenbeispiel über drei Preisklassen macht das deutlich. Verkaufst du für 10.000 Euro, kosten dich 10 Prozent Provision 1.000 Euro. Bei 50.000 Euro sind es schon 5.000 Euro. Und bei 150.000 Euro gehen 15.000 Euro allein an die Plattform, bevor du einen Cent siehst. Auf einer provisionsfreien Plattform bleibt dieser Betrag jedes Mal komplett bei dir.

Viele Verkäufer merken das erst am Ende, wenn der Deal schon durch ist und die Abrechnung kommt. Wer die Gebühren vorher einkalkuliert, trifft eine deutlich bessere Entscheidung bei der Plattformwahl.

Die Gebührenmodelle im Überblick

Die Plattformen unterscheiden sich in drei grundlegenden Modellen.

Provisionsfrei. Es fallen keine erfolgsabhängigen Gebühren an, optional gibt es kostenpflichtige Zusatzleistungen. Dieses Modell ist für den Verkäufer am günstigsten, weil die Kosten unabhängig vom Verkaufspreis niedrig und planbar bleiben.

Feste Einstellgebühr. Du zahlst einmalig einen kleinen Betrag für das Inserat, unabhängig davon, ob und für wie viel du verkaufst. Günstig bei hohen Verkaufspreisen, aber ohne Erfolgsgarantie.

Erfolgsprovision. Die Plattform verdient nur im Verkaufsfall, dafür einen prozentualen Anteil. Das kann sich lohnen, wenn die Plattform dadurch einen deutlich höheren Preis erzielt, kostet bei großen Deals aber am meisten.

websitedeal.de: verkaufen ohne Provision

websitedeal.de arbeitet nach dem provisionsfreien Modell und ist damit für deutschsprachige Verkäufer die günstigste seriöse Option. Es gibt keine Einstellgebühr und keine Vermittlungsprovision, weder für Käufer noch für Verkäufer. Die einzige kostenpflichtige Leistung ist eine freiwillige Premium-Platzierung für 49 Euro pro vier Wochen, die dein Inserat weiter oben ausspielt.

Günstig heißt hier nicht qualitativ schwach, im Gegenteil. Jedes Inserat wird vor der Freischaltung manuell geprüft, Traffic und Einnahmen müssen belegt sein, und gelistet wird nur, wessen Einnahmen ein Käufer nach der Übernahme halten kann. Der Marktplatz bleibt zusätzlich frei von toten Angeboten, weil Verkäufer ihre Zahlen monatlich aktualisieren und Inserate ohne Verlängerung automatisch auslaufen. Du zahlst also nichts und bekommst trotzdem ein geprüftes, aktuelles Umfeld, in dem seriöse Käufer unterwegs sind.

Für einen Verkauf im typischen Bereich von 5.000 bis über 100.000 Euro sparst du dir damit die komplette Provision, die auf anderen Plattformen anfällt. Bei einem Verkauf für 40.000 Euro sind das rund 4.000 Euro, die in deiner Tasche bleiben.

Was die anderen Plattformen kosten

Mabya setzt auf eine feste Einstellgebühr statt einer Provision. Üblich sind 19 Euro für Starter-Projekte und 39 Euro für etablierte Seiten, danach bleibt das Inserat ohne monatliche Kosten online. Das ist bei hohen Verkaufspreisen rechnerisch günstig, allerdings leidet die Plattform unter einer veralteten Oberfläche und vielen abgelaufenen Angeboten.

Traderoo erhebt eine Provision beim Verkauf und bietet dafür Reichweite über eine aktive Community sowie eine Qualitätsprüfung mit Identitätscheck. Für ein deutschsprachiges Projekt eine solide Adresse, wobei ein großer Teil der Listings Amazon-FBA-Geschäfte sind.

Flippa verlangt eine Einstellgebühr plus eine Erfolgsprovision im Bereich von rund 10 Prozent. Dafür bekommst du die größte Reichweite weltweit, allerdings in einem überwiegend englischsprachigen Umfeld mit vielen Angeboten unterschiedlichster Qualität.

Empire Flippers arbeitet mit einer gestaffelten, meist zweistelligen Provision. Der Broker prüft streng vor und übernimmt die Migration, richtet sich aber an größere Projekte ab etwa 2.000 US-Dollar Monatsgewinn.

PlattformModellUngefähre KostenSprachraum
websitedeal.deProvisionsfrei0 €, optional 49 € PremiumDACH
MabyaEinstellgebühr19 bis 39 €DACH
TraderooProvisionProzentual beim VerkaufDACH
FlippaEinstellgebühr plus ProvisionRund 10 %International
Empire FlippersProvisionGestaffelt, zweistelligInternational

Rechenbeispiel: was am Ende bei dir ankommt

Am konkreten Fall wird der Unterschied greifbar. Nimm einen Verkauf für 50.000 Euro und vergleiche, was nach Gebühren netto übrig bleibt.

Auf websitedeal.de zahlst du keine Provision. Vom Verkaufspreis bleiben dir die vollen 50.000 Euro, abzüglich einer eventuellen anteiligen Treuhandgebühr. Auf Flippa gehen bei rund 10 Prozent Provision 5.000 Euro ab, es bleiben also etwa 45.000 Euro. Bei einem Broker mit einer Provision von 12 Prozent sind es 6.000 Euro, womit du bei rund 44.000 Euro landest.

Zwischen der provisionsfreien und der teuersten Variante liegen in diesem Beispiel 6.000 Euro. Das ist der Betrag, den die Plattform durch einen höheren Verkaufspreis erst wieder hereinholen müsste, damit sich die Provision für dich rechnet. Bei einem Standardprojekt ohne besondere Aufbereitung passiert das selten.

Wann sich eine Provision trotzdem lohnt

Eine Provision ist nicht automatisch Geldverschwendung. Sie rechnet sich, wenn die Plattform dadurch einen so viel höheren Verkaufspreis erzielt, dass unterm Strich mehr bei dir bleibt.

Das trifft vor allem auf große, kuratierte Broker wie Empire Flippers zu. Sie bringen geprüfte, zahlungskräftige Käufer mit, die für ein sauber aufbereitetes Projekt einen höheren Multiplikator zahlen. Wenn ein Broker deinen Preis um mehrere Multiplikatorpunkte anhebt, kann das die Provision übersteigen. Dieser Effekt greift jedoch erst bei größeren Projekten mit fünf- bis sechsstelligen Verkaufspreisen.

Bei einer typischen deutschsprachigen Content-Seite im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich ist dieser Aufschlag selten realistisch. Hier zahlst du eine Provision, ohne einen entsprechend höheren Preis zu bekommen, und fährst mit einer provisionsfreien Plattform besser.

Versteckte Kosten, an die kaum jemand denkt

Neben der offensichtlichen Provision gibt es Posten, die in der Kalkulation oft fehlen.

Treuhandgebühren. Die Abwicklung über einen Escrow-Dienst kostet je nach Anbieter einen kleinen Prozentsatz. Kläre vorab, wer diese Gebühr trägt.

Migrationskosten. Der Umzug von Domain, Hosting und Konten kann Aufwand oder externe Hilfe erfordern, gerade bei komplexeren Setups.

Exklusivität. Manche Broker verlangen, dass du ausschließlich bei ihnen inserierst. Das kostet dich die Chance, über mehrere Plattformen mehr Käufer zu erreichen.

Währung. Bei internationalen Plattformen kommen Wechselkurs- und Auszahlungsgebühren hinzu, wenn du in Euro abrechnest.

So erkennst du die wahren Kosten einer Plattform

Bevor du dich für einen Marktplatz entscheidest, kläre diese Fragen. Sie decken die Posten ab, die deinen Erlös tatsächlich schmälern.

Wie hoch ist die Provision, und gibt es eine Mindestprovision? Manche Broker verlangen einen Mindestbetrag, der kleine Verkäufe überproportional belastet.

Fällt zusätzlich eine Einstellgebühr an? Bei manchen Plattformen zahlst du auch dann, wenn du nicht verkaufst.

Wer trägt die Treuhandgebühr? Kläre vorab, ob der Escrow-Dienst zu deinen Lasten geht oder geteilt wird.

Verlangt die Plattform Exklusivität? Eine Exklusivbindung kostet dich die Reichweite anderer Marktplätze und damit potenzielle Käufer.

Gibt es Auszahlungs- oder Wechselkursgebühren? Bei internationalen Anbietern in US-Dollar kommen beim Umtausch in Euro schnell weitere Prozente zusammen.

Rechne alle diese Posten zusammen, nicht nur die beworbene Provision. Erst diese Gesamtsumme zeigt dir, was dich der Verkauf über eine Plattform wirklich kostet.

Häufige Fragen

Kann ich meine Website ohne Provision verkaufen? Ja. Auf websitedeal.de fällt weder eine Einstellgebühr noch eine Vermittlungsprovision an. Der Verkauf ist kostenlos, nur eine Premium-Platzierung ist optional kostenpflichtig.

Wie hoch ist die Provision beim Website-Verkauf? Das hängt von der Plattform ab. Offene Marktplätze wie Flippa nehmen rund 10 Prozent, Broker wie Empire Flippers eine gestaffelte zweistellige Provision. Provisionsfreie Plattformen wie websitedeal.de verzichten darauf.

Ist eine kostenlose Plattform seriös? Kostenlos bedeutet nicht unseriös. websitedeal.de finanziert sich über optionale Premium-Platzierungen statt über Provisionen und prüft trotzdem jedes Inserat manuell.

Lohnt sich ein Broker mit Provision? Nur, wenn er einen deutlich höheren Verkaufspreis erzielt, als die Provision kostet. Das ist vor allem bei großen Projekten ab dem fünf- bis sechsstelligen Bereich realistisch, bei kleineren Seiten selten.

Welche versteckten Kosten gibt es beim Verkauf? Treuhandgebühren, Migrationsaufwand, mögliche Exklusivitätsbindungen sowie bei internationalen Plattformen Wechselkurs- und Auszahlungsgebühren.

FirmenBILD Redaktion

  • Unternehmenslandschaft
  • vor 10 Monaten

FirmenBILD 2025 © All rights reserved. – Bewerbung.info – Metallbau-NEWS.de

FirmenBILD 2025 © All rights reserved.