Was verdient ein Pilot wirklich? Diese Frage lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, die Spanne reicht von rund 2.500 Euro brutto im Monat bei kleinen Flugbetrieben bis über 20.000 Euro brutto monatlich für erfahrene Kapitäne auf Langstrecke. Das durchschnittliche Gehalt von Piloten in Deutschland liegt bei rund 92.300 Euro brutto im Jahr, wobei […]
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Was verdient ein Pilot wirklich? Diese Frage lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, die Spanne reicht von rund 2.500 Euro brutto im Monat bei kleinen Flugbetrieben bis über 20.000 Euro brutto monatlich für erfahrene Kapitäne auf Langstrecke. Das durchschnittliche Gehalt von Piloten in Deutschland liegt bei rund 92.300 Euro brutto im Jahr, wobei das Gehalt eines Piloten im Median bei rund 11.733 Euro brutto pro Monat angesiedelt ist. Dieser Artikel sortiert die verschiedenen Gehälter nach Arbeitgeber, Karrierestufe und Einsatzbereich, damit Sie eine realistische Einschätzung erhalten.
Das Gehalt eines Piloten hängt stark von der Fluggesellschaft und der Position ab. Ein Copilot bei einer großen Airline steigt mit einem Jahresgehalt von etwa 50.000 bis 85.000 Euro brutto ein, während erfahrene Kapitäne auf Langstrecke bei Premium-Airlines deutlich sechsstellige Jahresgehälter erzielen. In Spitzenpositionen können Monatsgehälter über 15.000 bis 20.000 Euro brutto erreichen.
Zur schnellen Orientierung die typischen Gehaltsspannen nach Beruf und Einsatzbereich:
Linienpilot (Airline): Copilot ca. 50.000, 85.000 € brutto/Jahr im Einstieg, Kapitän auf Langstrecke bis über 200.000 € brutto/Jahr
Frachtpilot: Ca. 60.000, 144.000 € brutto/Jahr, abhängig von Flugzeugtyp und Airline
Geschäftsreisepilot (Business Aviation): Ca. 48.000, 120.000 € brutto/Jahr, stark abhängig von individuellen Verträgen
Bundeswehr-Pilot: Ca. 61.500, 72.000 € brutto/Jahr als durchschnittliche Besoldung, ergänzt durch Zulagen
Entscheidende Einflussfaktoren sind der Arbeitgeber (Lufthansa, Eurowings, Ryanair, Bundeswehr), der Flugzeugtyp, das Dienstalter und der jeweils geltende Tarifvertrag. Die hier genannten Zahlen stützen sich auf den DACH-Raum mit Stand 2024/2025 und beziehen sich auf Bruttoangaben vor Steuern und Sozialabgaben. Alle Angaben dienen als Orientierung, individuelle Verträge und Zulagen können das tatsächliche Einkommen nach oben oder unten verschieben.
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Der Beruf des Linienpiloten bei einer zivilen Fluggesellschaft zählt zu den bekanntesten und am besten dokumentierten Pilotenkarrieren. Linienpiloten fliegen planmäßige Passagierflüge, von Kurzstrecken innerhalb Europas bis zu interkontinentalen Langstrecken. Die Gehälter sind hier am transparentesten, da sie in der Regel durch Tarifverträge geregelt werden.
First Officer (Copilot) im Einstieg: Co-Piloten beginnen häufig mit einem Gehalt zwischen 50.000 und 70.000 Euro brutto jährlich. Das Einstiegsgehalt für frisch ausgebildete Piloten liegt zwischen 50.000 und 85.000 Euro brutto im Jahr, die Spanne ist groß, weil die Einstiegsgehälter je nach Airline und Region stark variieren können. Bei einer großen Netzwerk-Airline wie Lufthansa starten First Officers mit einem Jahresfixum von etwa 70.000 Euro, was einem monatlichen Brutto von rund 5.800 Euro entspricht. Inklusive Spesen und Zulagen sind bereits im ersten Jahr etwa 90.000 Euro realistisch. Das Einstiegsgehalt für Airline-Piloten beträgt schätzungsweise 80.000 Euro pro Jahr, wenn man solche Zulagen einrechnet.
Erfahrener First Officer: Nach einigen Jahren auf einem Muster und mit steigender Erfahrung erreicht das Fixgehalt etwa 100.000 bis 135.000 Euro jährlich. Erfahrene Piloten verdienen häufig etwa 80.000 bis 120.000 Euro brutto jährlich, abhängig davon, ob sie bei einer Premium- oder Budget-Airline angestellt sind.
Kapitän auf Mittel- und Langstrecke: Erfahrene Kapitäne verdienen in Deutschland typischerweise zwischen 120.000 und 200.000 Euro brutto jährlich. Kapitäne bei einer großen Airline können 120.000 bis 200.000 Euro brutto jährlich verdienen. In der Endstufe bei Netzwerkairlines sind Grundgehälter von über 260.000 Euro dokumentiert; erfahrene Airline-Piloten können bis zu 210.000 Euro jährlich und mehr verdienen. Piloten auf Langstreckenflugzeugen verdienen in der Regel mehr als auf Kurzstreckenmaschinen, da höhere Verantwortung und längere Abwesenheitszeiten vergütet werden.
Die Gehaltsspanne für Airline-Piloten reicht insgesamt von 64.500 Euro bis 158.137 Euro jährlich, wenn man den Durchschnitt über alle Karrierestufen und Airlines bildet.
Im deutschsprachigen Raum regeln Tarifverträge die Pilotengehälter bei den großen Fluggesellschaften. Lufthansa verhandelt beispielsweise mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit den „Vergütungstarifvertrag Cockpit“, der genaue Gehaltsstufen nach Dienstjahren festlegt. Im Zeitraum 2023, 2026 ist eine kumulative Gehaltserhöhung von etwa 18 % vorgesehen.
Große Netzwerkairlines zahlen in der Regel die höchsten Gehälter in der Branche. Große Netzwerkairlines zahlen typischerweise höhere Gehälter als Regional- oder Billigfluggesellschaften. Bei Low-Cost-Carriern wie Eurowings oder vergleichbaren Unternehmen liegen die Gehälter oft 15 bis 35 Prozent unter jenen der jeweiligen Kernmarke.
Beispiel: Airbus-A320-Kapitän bei Lufthansa: In der höchsten Tarifstufe liegt das Grundgehalt bei etwa 267.000 Euro. Mit Auslandsspesen, Instruktorenzulagen und variablen Komponenten übersteigt die Gesamtvergütung häufig 300.000 Euro pro Jahr.
Neben dem Grundgehalt sind folgende Bestandteile relevant:
Spesen und Tagespauschalen bei Layovers
Nachtflugzulagen und Feiertagszuschläge
Überstundenvergütung und Mehrflugeinsatz-Zulagen
Bonuszahlungen für Pünktlichkeit oder Unternehmensgewinn
Betriebliche Altersvorsorge und Flugticket-Vergünstigungen
Zulagen und Benefits erhöhen das Nettogehalt eines Piloten erheblich. Die Netto-Unterschiede resultieren zusätzlich aus Steuerklasse, Familienstand (beispielsweise ob ein Kind vorhanden ist) und Wohnsitzland, eine Steuerberatung im Einzelfall ist empfehlenswert.
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Wer als Pilot bei der Bundeswehr fliegt, erhält kein „Gehalt“ im klassischen Sinn, sondern eine gesetzlich geregelte Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz. Diese Besoldung setzt sich aus einem Grundgehalt und verschiedenen militärischen Zulagen zusammen und ist bundesweit einheitlich geregelt, mit gewissen regionalen Unterschieden bei Zuschlägen.
Das durchschnittliche Gehalt eines Bundeswehr-Piloten liegt zwischen 61.500 Euro und 72.000 Euro jährlich. Das entspricht einem durchschnittlichen Gehalt zwischen 5.125 Euro und 6.000 Euro pro Monat.
Fliegende Offiziere der Bundeswehr sind typischerweise in der Besoldungsordnung A eingestuft, meist in den Gruppen A11 bis A15:
Hauptmann (A11/A12): Grundgehalt ca. 4.000, 5.300 Euro monatlich
Major (A13): Grundgehalt ca. 5.900, 6.100 Euro monatlich
Oberstleutnant (A14/A15): Grundgehalt ca. 6.500, 7.850 Euro monatlich
Oberst (A16): Grundgehalt ca. 8.500, 9.600 Euro monatlich
Zulagen erhöhen das Einkommen von Bundeswehr-Piloten deutlich. Gemäß der Erschwerniszulagenverordnung erhalten fliegende Piloten folgende monatliche Zulagen:
Strahlflugzeugführer (z. B. Eurofighter): ca. 564 Euro monatlich
Transportflugzeug- und Hubschrauberführer: ca. 432 Euro monatlich
Familienzuschlag: abhängig von Kinderanzahl und Familienstand
Auslandsverwendungszuschlag: bei Einsätzen im Ausland zusätzlich
Beispielprofil, Kampfpilot im Dienstgrad Hauptmann (Eurofighter): Kampfpiloten verdienen durchschnittlich 5.150 Euro pro Monat. Ein Hauptmann mit fliegerischer Erfahrung und regelmäßigen Einsätzen erreicht inklusive fliegerischer Zulage, Erschwerniszuschlägen und gegebenenfalls Familienzuschlag ein Gesamtbrutto von etwa 5.000 bis 6.500 Euro monatlich, abhängig von der Einsatzlage und der Anzahl der Flugstunden.
Neben der Besoldung bietet die Karriere als Bundeswehr-Pilot eine Reihe von Vorteilen, die in einem Vergleich mit zivilen Arbeitgebern oft übersehen werden:
Vollständige Übernahme der Ausbildungskosten durch die Bundeswehr
Status als Soldat auf Zeit oder Berufssoldat mit Verbeamtung
Häufig geringere Wohnkosten durch Dienstwohnheime und Kasernenunterbringung
Keine klassischen Sozialversicherungsbeiträge wie bei zivilen Arbeitsverhältnissen (anders geregelte Krankenversicherung und Altersvorsorge)
Gehälter variieren je nach Bundesland um bis zu 700 Euro. Besoldungszuschläge und Amtszulagen fallen beispielsweise in Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg tendenziell höher aus als in ostdeutschen Bundesländern. Zusammen mit den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten ergibt sich ein spürbarer Unterschied in der Kaufkraft.
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Viele, die sich fragen, was ein Pilot verdient, denken zunächst an die klassische Airline. Doch die Sparten Frachtflug, Business Aviation und General Aviation weichen in ihren Gehältern und Arbeitsbedingungen teilweise erheblich voneinander ab. Ein direkter Vergleich lohnt sich.
Frachtpiloten bei Unternehmen wie DHL, UPS, FedEx oder Amazon Air fliegen häufig nachts und absolvieren internationale Umläufe. Die Vergütung spiegelt diese besonderen Einsatzprofile wider.
Airline-Piloten bei Lufthansa Cargo verdienen zwischen 108.000 Euro und 126.000 Euro jährlich. In der Frachtfliegerei insgesamt liegt die Spanne bei etwa 5.000 bis 12.000 Euro brutto im Monat, abhängig vom Flugzeugtyp (z. B. Boeing 757/767 vs. 777), der Erfahrung und dem konkreten Arbeitgeber. Flugzeugtyp und Einsatzbereich haben dabei einen direkten Einfluss auf das Gehalt. Nacht- und Schichtzuschläge machen einen erheblichen Teil der Gesamtvergütung aus.
Piloten in der Business Aviation fliegen Firmenjets oder Charterflugzeuge und haben häufig hohe Bereitschaftszeiten. Die Gehälter schwanken stark: Typische Monatsgehälter liegen zwischen 4.000 und 10.000 Euro brutto. Individuelle Verträge ohne starre Tarifbindung sind in diesem Segment die Regel. In manchen Fällen sind die Einsatzprofile luxuriöser, dafür ist die Planbarkeit der Arbeit geringer.
Gesellschaften wie TUIfly, SunExpress oder Condor siedeln sich gehaltlich zwischen Low-Cost-Carriern und großen Netzwerk-Airlines an. Saisonale Schwankungen und befristete Verträge sind üblich. Einstiegsgehälter für First Officers liegen hier oft etwas unter dem Niveau der Premium-Airlines, Kapitäne erreichen mittlere Tarifstufen, aber selten die Endstufen großer Linienfluggesellschaften.
Am unteren Ende der Gehaltsskala stehen Fluglehrer und Piloten in der General Aviation mit Bruttomonatsgehältern von etwa 2.000 bis 4.000 Euro. Viele nutzen diesen Job, um in der frühen Karrierephase Flugstunden zu sammeln und die Voraussetzungen für den Einstieg bei einer größeren Airline zu erfüllen. Standardisierte Tarifverträge gibt es in diesem Segment selten.
Privatpiloten mit PPL (Private Pilot Licence) erhalten in der Regel kein Gehalt, da sie nicht gewerblich fliegen dürfen. Sie tragen die Kosten für Flugstunden selbst oder teilen diese im Rahmen von Kostenteilungsflügen, eine Vergütung ist hier nicht vorgesehen.
Nicht allein der Jobtitel „Pilot“ bestimmt das Einkommen. Zahlreiche Faktoren wirken zusammen und erklären die teils enormen Gehaltsunterschiede innerhalb der Branche.
Die Art der Lizenz ist entscheidend: Wer eine ATPL (Airline Transport Pilot Licence) besitzt, kann als Kapitän eingesetzt werden und ein deutlich höheres Gehalt verlangen als ein Pilot mit CPL oder einem sogenannten „Frozen ATPL“. Auch das geflogene Muster spielt eine Rolle, Airbus A320 oder Boeing 737 auf der Kurzstrecke werden anders vergütet als Langstreckenjets wie A350 oder Boeing 777.
Berufserfahrung und Flugstunden beeinflussen das Gehalt eines Piloten erheblich. Typische Sprünge in den Gehaltsbändern gibt es bei Meilensteinen wie 1.500, 3.000 oder 5.000 Flugstunden. Die Beförderung zum Kapitän erfolgt in der Regel nach etwa 6 bis 12 Jahren, abhängig von Airline, Marktlage und Verfügbarkeit von Kapitänspositionen.
Innerhalb Deutschlands gibt es moderate Unterschiede, international sind sie deutlich größer. In der Schweiz und bei Airlines im Golfstaatenbereich liegen die Gehälter oft signifikant über dem deutschen Niveau. In Kanada oder bei kleineren europäischen Airlines sind die Einstiegsgehälter teils niedriger. Der Standort des Arbeitgebers und die dort geltende Wirtschaftslage bestimmen den finanziellen Rahmen.
Die Unterschiede zwischen Festanstellung mit Tarifvertrag und alternativen Modellen sind erheblich:
Festanstellung mit Tarifvertrag: Höchste Sicherheit, geregelte Stufensteigerungen
Individuelle Verträge (z. B. Business Aviation): Flexibler, aber weniger planbar
Saisonale oder befristete Verträge: Geringere Gehaltssicherheit, häufig bei Ferienfliegern
„Pay-to-fly“-Modelle: Piloten zahlen für Flugstunden, ein finanzielles Risiko, das vor allem Berufseinsteiger betrifft
Nicht direkt im Gehalt sichtbar, aber für den Gesamtwert des Jobs relevant:
Betriebliche Altersvorsorge
Vergünstigungen bei Flugtickets für Piloten und deren Familien
Dienstplangestaltung mit garantierten freien Tagen
Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsschutz
Diese Beiträge des Arbeitgebers können den tatsächlichen Wert einer Stelle um mehrere Tausend Euro pro Jahr erhöhen.
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Die Frage „Was verdient ein Pilot?“ muss immer im Zusammenhang mit den erheblichen Ausbildungskosten betrachtet werden. Wer diesen Beruf anstrebt, sollte die Investition realistisch gegen die späteren Verdienstmöglichkeiten abwägen.
Eine integrierte ATPL-Ausbildung (ab initio) an einer europäischen Flugschule kostet zwischen 80.000 und 130.000 Euro. Modulare Ausbildungswege sind mit etwa 60.000 bis 100.000 Euro etwas günstiger, erfordern aber mehr Zeit. Hinzu kommt das Type Rating für ein bestimmtes Flugzeugmuster (z. B. Airbus A320), das weitere 20.000 bis 30.000 Euro kostet, manchmal vom Unternehmen übernommen, manchmal vom Piloten selbst finanziert.
Der Weg ins Cockpit einer großen Airline verläuft in der Regel über folgende Stationen:
Flugschule und Lizenzerhalt: 18, 24 Monate bei integrierten Programmen, bis zu mehreren Jahren bei modularer Ausbildung
Flugstunden sammeln: Oft als Fluglehrer oder bei kleinen Airlines, um die geforderten Stunden für den Einstieg bei größeren Gesellschaften zu erreichen
Einstieg als First Officer: Bei einer regionalen oder größeren Airline
Aufstieg zum Kapitän: Nach typischerweise 6 bis 12 Jahren, abhängig von Markt- und Wirtschaftslage
Privat finanzierte Ausbildungen bedeuten häufig eine langfristige Kreditbelastung. Airline-spezifische Programme wie die European Flight Academy bieten teils Stundung oder Ratenzahlung mit Übernahmegarantie, allerdings oft verbunden mit vertraglichen Bindungsfristen. Die Community angehender Piloten diskutiert diese Modelle intensiv, und es lohnt sich, verschiedene Antworten und Erfahrungsberichte auf einschlägigen Seiten zu studieren.
Die Luftfahrtbranche ist zyklisch. Auf Boomphasen mit hoher Nachfrage nach Piloten (z. B. nach 2015 und erneut ab 2022/2023) folgen regelmäßig Krisen mit Einstellungsstopps und Gehaltskürzungen, wie nach dem 11. September 2001, der Finanzkrise 2008/2009 oder der COVID-19-Pandemie 2020/2021. Diese Zyklen beeinflussen nicht nur die Jobsicherheit, sondern auch die Verhandlungsposition bei Gehaltsgesprächen.
Für angehende Piloten empfiehlt sich in jedem Fall eine nüchterne Kalkulation:
Einstiegsgehalt realistisch einschätzen: Nicht die Spitzengehälter als Planungsgrundlage nehmen, sondern die unteren Bereiche der jeweiligen Gehaltsspanne
Rücklagen bilden: Für Phasen mit weniger Flügen, saisonalen Schwankungen oder unerwarteten Karrierepausen
Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen: Der Verlust der medizinischen Flugtauglichkeit kann die gesamte Karriere beenden, etwas, das viele Piloten unterschätzen
Auslandsjobs sorgfältig abwägen: Höheres Gehalt in Golfstaaten oder Asien klingt verlockend, bringt aber steuerliche und soziale Risiken mit sich
Fördermöglichkeiten prüfen: Staatliche Bildungskredite, BAföG-Ansprüche oder Stipendien können die finanzielle Belastung senken
Danke, dass Sie diesen Überblick bis hierhin gelesen haben. Ob Airline, Frachtflug oder Bundeswehr, der Beruf des Piloten bietet attraktive Verdienstmöglichkeiten, verlangt aber auch eine erhebliche Anfangsinvestition und Durchhaltevermögen. Nutzen Sie die genannten Zahlen als Orientierung, informieren Sie sich bei aktuellen Tarifabschlüssen und planen Sie Ihre Karriere und Finanzen mit Weitblick. Wer die Voraussetzungen mitbringt und die Ausbildung realistisch plant, findet in der Fliegerei nach wie vor einen der spannendsten und bestbezahlten Jobs in Deutschland.
FirmenBILD Redaktion
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