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Payone GmbH - Wer steckt hinter dem Zahlungsanbieter?

  • Vor 2 Wochen veröffentlicht

Payone ist einer der größten Zahlungsdienstleister in Deutschland und Österreich. Wir erklären, wem das Unternehmen gehört, wie das Geschäftsmodell funktioniert und was Händler darüber wissen sollten.

Inhaltsverzeichnis

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Ob an der Supermarktkasse, im Online-Shop oder beim Zahnarzt: Hinter vielen bargeldlosen Zahlungen in Deutschland steckt ein Unternehmen, das die meisten Verbraucher nicht kennen. Payone GmbH ist einer der größten Payment-Dienstleister im deutschsprachigen Raum und verarbeitet jährlich mehr als 3,8 Milliarden Transaktionen. Trotzdem taucht der Name für Endkunden kaum sichtbar auf. Was steckt hinter diesem Unternehmen, wem gehört es und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Was ist Payone?

Die Payone GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein Payment-Service-Provider, also ein Anbieter von bargeldlosen Zahlungslösungen für Unternehmen. Das Unternehmen richtet sich nicht an Endverbraucher, sondern ausschließlich an Händler, Dienstleister und Unternehmen, die ihren Kunden Kartenzahlung, Online-Payment oder Kassensysteme anbieten möchten. Mit über 260.000 Kunden in der DACH-Region ist Payone einer der Marktführer in Deutschland und Österreich.

Zu den bekanntesten Kunden von Payone zählen die Deutsche Bahn, Rossmann, Puma, REWE, dm und die Hotelkette Sansibar. Das zeigt die Bandbreite: Payone bedient sowohl große Konzerne als auch kleine Einzelhändler, Bäckereien oder Friseure, die einfach nur ein Kartenterminal benötigen.

Wem gehört Payone?

Payone ist ein Gemeinschaftsunternehmen zweier Gesellschafter. Auf der einen Seite steht Worldline, ein börsennotierter französischer Konzern und einer der größten Zahlungsdienstleister weltweit. Auf der anderen Seite steht die DSV-Gruppe, also der Deutsche Sparkassenverlag, der als zentraler Dienstleister und Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe fungiert. Das bedeutet: Hinter Payone steht indirekt das gesamte Sparkassen-Netzwerk in Deutschland mit seinen hunderten Instituten.

Diese Eigentümerstruktur entstand über mehrere Fusionen. 2003 wurde Payone in Kiel von Jan Kanies und Carl Frederic Zitscher als unabhängiges Unternehmen gegründet. Im Januar 2015 erwarb der Deutsche Sparkassenverlag 80 Prozent der Anteile, die Gründer blieben mit jeweils zehn Prozent beteiligt. 2019 folgte eine Fusion mit dem Zahlungsgeschäft der französischen Ingenico Group in der DACH-Region. Als Worldline dann 2020 die Ingenico Group übernahm, wurde Worldline zum neuen internationalen Partner der DSV-Gruppe bei Payone. Seitdem ist Payone ein Joint Venture beider Gesellschafter mit Hauptfokus auf Deutschland und Österreich.

Das Geschäftsmodell von Payone

Payone bietet Händlern alles rund um das Thema bargeldloses Bezahlen aus einer Hand. Das umfasst statonäre Kartenterminals für den Laden, mobile Kartenlesegeräte für den Außeneinsatz und Online-Payment-Lösungen für E-Commerce-Shops. Dazu kommen Kassensysteme, die Payone gemeinsam mit Partnern wie Tillhub und helloTESS anbietet.

Ein Kernprodukt ist der sogenannte Omnichannel-Ansatz: Händler können über eine einzige Plattform alle Zahlungskanäle abbilden, also das Ladengeschäft, den Online-Shop und den mobilen Verkauf gleichzeitig. Das macht Payone besonders attraktiv für Unternehmen, die mehrere Vertriebskanäle betreiben. Darüber hinaus übernimmt Payone auf Wunsch auch das Risikomanagement sowie das Forderungs- und Debitorenmanagement.

Wer für sein Unternehmen eine Zahlungslösung sucht und sich über weitere Anbieter informieren möchte, findet auf firmenbild.com auch einen Artikel über Riverty Services GmbH, einen weiteren großen deutschen Zahlungsdienstleister. Auch die Top 10 Unternehmen Deutschlands liefern Kontext über die größten Wirtschaftsakteure im Land.

Welche Zahlungsarten unterstützt Payone?

Payone deckt praktisch alle in Deutschland relevanten Zahlungsmethoden ab. Dazu gehören die Girocard, Mastercard, Visa, American Express und weitere internationale Kreditkarten. Im Online-Bereich werden daneben auch PayPal, Klarna, Sofortüberweisung und SEPA-Lastschrift unterstützt. Für internationale Händler ist zudem die Dynamic Currency Conversion interessant, die Kunden aus dem Ausland das Bezahlen in ihrer Heimatwährung ermöglicht.

Seit Oktober 2024 können Händler über die Payone App auch ihr iPhone oder Android-Smartphone direkt als Kartenlesegerät nutzen. Diese Lösung, bekannt als Tap on Mobile, benötigt keine zusätzliche Hardware und eignet sich besonders für Kleingewerbetreibende oder Unternehmen mit wenigen Transaktionen.

Was kostet Payone und für wen lohnt es sich?

Payone bietet zwei Haupttarife an. Das Modell All Card Flat ist eine Flatrate-Lösung, bei der alle Transaktionskosten in einer monatlichen Grundgebühr enthalten sind. Dieses Modell lohnt sich für Händler mit regelmäßig vielen Kartenzahlungen. Das Modell All Time Flex berechnet keine Grundgebühr, dafür fallen Gebühren pro Transaktion an. Das ist attraktiv für Betriebe mit geringem Kartenvolumen.

Ein Kartenterminal kostet bei Payone ab rund 24,90 Euro pro Monat zusätzlich zur Grundgebühr. Verglichen mit Wettbewerbern wie SumUp oder Stripe gilt Payone bei Test-Portalen als fair bepreist, vor allem für mittelgroße und große Betriebe mit hohem Umsatz.

Was sagen Kunden über Payone?

Die Kundenstimmen auf Vergleichsportalen sind mehrheitlich positiv. Händler loben vor allem die Zuverlässigkeit der Terminals, die breite Auswahl an Zahlungsarten und die unkomplizierte Einrichtung. Der Support wird überwiegend als kompetent und erreichbar beschrieben.

Kritische Stimmen gibt es vor allem im Bereich der Vertragsbindung. Einige Händler berichten, dass sie erst beim Kündigungsversuch von mehrjährigen Mindestlaufzeiten erfahren haben, die in den AGB versteckt waren. Auch die Integration von Payone in bestehende Online-Shop-Systeme wird vereinzelt als technisch aufwändig beschrieben. Wer Payone bucht, sollte die Vertragsbedingungen daher sorgfältig lesen, insbesondere die Mindestlaufzeiten und die Kündigungsfristen.

Payone im Kontext des deutschen Zahlungsmarkts

Der deutsche Zahlungsmarkt ist stark umkämpft. Neben Payone konkurrieren Anbieter wie SumUp, Stripe, Adyen, Concardis und die Hausbanken selbst um Händlerkunden. Payone hat dabei den strategischen Vorteil, eng in die Sparkassen-Finanzgruppe eingebunden zu sein. Viele Sparkassen empfehlen Payone ihren Geschäftskunden aktiv, was dem Unternehmen einen erheblichen Vertriebskanal sichert, den rein technologiegetriebene Wettbewerber nicht haben.

Gleichzeitig profitiert Payone von der globalen Stärke des Worldline-Konzerns, der in mehr als 50 Ländern aktiv ist und kontinuierlich in neue Technologien investiert. Diese Kombination aus lokalem Sparkassen-Netzwerk und internationaler Technologiekompetenz ist das Alleinstellungsmerkmal von Payone im deutschen Markt.

Fazit

Payone GmbH ist kein Unternehmen, das Endverbraucher kennen müssen. Für Händler, Dienstleister und Unternehmer ist es jedoch einer der relevantesten Namen im deutschen Payment-Markt. Das Joint Venture aus Sparkassen-Netzwerk und Worldline-Technologie bietet eine breite Produktpalette, faire Preise und eine starke Marktstellung. Wer ein Kartenterminal oder eine Online-Zahlungslösung sucht, sollte Payone auf jeden Fall in den Vergleich einbeziehen und dabei besonders auf die Vertragsbedingungen achten.

Bildquelle: Jonas Leupe / Unsplash

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