Mit der starken Verbreitung von künstlicher Intelligenz wurde das Berufsbild des Übersetzers schnell von Pessimisten für tot erklärt. Einige Jahre nach der Veröffentlichung von ChatGPT und zahlreichen anderen LLMs stellt sich nun mehr und mehr heraus, dass es ohne den Menschen nicht funktioniert.
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Obwohl private und schnelle Onlineübersetzungen jetzt schneller und in besserer Qualität funktionieren, ist die Fähigkeit von KI im professionellen Bereich noch lange nicht ausreichend, um echte Qualitätsarbeit abzugeben. Aber warum macht der Mensch noch immer den Unterschied?
Maschinelle Übersetzungssysteme haben in den letzten Jahren starke Fortschritte gemacht. Ein modernes Modell kann Zusammenhänge erkennen, Grammatik berücksichtigen und im Alltag schnell brauchbare Ergebnisse liefern. Für einfache Texte und interne Kommunikation im Betrieb reicht das oft aus.
Im professionellen Umfeld und bei Fachtexten zeigt sich das professionelle Übersetzungsbüro aber nach wie vor überlegen. Hier geht es nicht nur darum, die Wörter in eine andere Sprache zu übertragen, sondern auch rechtliche Bedeutungen und kulturelle Feinheiten der Zielgruppe zu berücksichtigen. Schon an kleinen Ungereimtheiten erkennen Muttersprachler in der Zielsprache genau, wann ein Text maschinell übersetzt wurde.
Im Übersetzungsbüro wird nicht allein mit Sprache, sondern mit tiefgehendem Kontext gearbeitet. Die Terminologie wird einheitlich gepflegt und bei Fachbegriffen findet immer eine menschliche Prüfung statt. In der Regel erfolgt zusätzlich ein Korrektorat durch eine zweite Person.
Mit diesem mehrstufigen Prozess können Kunden sicherstellen, dass die Übersetzung nicht nur verständlich, sondern auch korrekt und konsistent ist.
Künstliche Intelligenz kann den Ablauf unterstützen, ist aber nicht in der Lage, ihn vollständig zu ersetzen. Die Angst vorm Jobverlust durch KI hat sich in dieser Branche daher schnell wieder erübrigt.
Manche Sprachen klingen ähnlich und für die Übersetzung eines privaten Textes aus der Schweiz ins Deutsche brauchen viele Menschen keine Tools oder Hilfe. Auch hier ändert sich das Bild, sobald es auf professionelle Ebene geht. So kann man für eine beglaubigte Übersetzung Schweiz und Deutschland sprachlich nicht miteinander vergleichen.
Wenn es um offizielle Dokumente geht, reicht selbst eine inhaltlich korrekte Übersetzung nicht aus. Universitäten oder Behörden erwarten eine beglaubigte Übersetzung, die nur von vereidigten oder ermächtigten Übersetzern angefertigt werden darf. Sie bestätigen mit Stempel und Unterschrift, dass es sich um eine korrekte und vollständige Übersetzung handelt. Die Maschine ist nicht in der Lage, die rechtliche Verantwortung zu tragen.
Im Zusammenhang mit professionellen Übersetzungen spielt auch die ISO-Zertifizierung eine wichtige Rolle. Die wichtigste Norm ist ISO-17100. Sie legt die Anforderungen an die Qualifikation der Übersetzer und deren Ausbildung fest. Auch Revisoren und Projektmanager müssen entsprechende Voraussetzungen erfüllen.
Jede nach ISO-17100 zertifizierte Übersetzung muss von einem Revisor unabhängig überprüft und korrigiert werden. Eine Übersetzungsagentur kann sich bei entsprechender Leistung von objektiven Agenturen zertifizieren lassen.
Trotz ihrer Einschränkungen haben maschinelle Übersetzungen einen festen Platz im Arbeitsalltag und auch professionelle Übersetzungsunternehmen bieten derartige Dienstleistungen an. Bei großen Textmengen kann die maschinelle Unterstützung den Arbeitsprozess deutlich beschleunigen.
Hilfreich ist der Einsatz unter anderem bei:
Auch bei der Recherche kommt künstliche Intelligenz häufig zum Einsatz, meist anstelle des Wörterbuchs oder um Kontextfragen zu klären.
Trotz aller Fähigkeiten bleibt auch hier der Mensch als letzte Instanz wichtig. Maschinelle Übersetzungen kommen nur infrage, wenn der Text nicht professionell aufgebaut sein muss oder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Um betriebliche Dokumente oder interne Hausordnungen im Betrieb in mehreren Sprachen verfügbar zu machen, ist der Ansatz von großer Wichtigkeit.
Generative Sprachmodelle sind gut darin, lange oder kurze Texte mit ihrer Bedeutung korrekt zu übersetzen. Ihnen fehlt allerdings die Möglichkeit, Ironie oder kulturelle Besonderheiten zu berechnen und zu erkennen. Ein erfahrener Übersetzer sieht sofort, ob eine typisch deutsche Formulierung bei schweizer Kunden zu Irritationen führen könnte oder ob die Zielgruppe mit Slang-Worten etwas anfangen kann.
Ganz besonders in sensiblen Bereichen sind diese Feinheiten wichtig. Müssen Verträge übersetzt oder medizinische Informationen in einer anderen Sprache dargelegt werden, können kleinste Fehler schon zu ernsthaften Konsequenzen führen.
Gleiches gilt im Marketing oder im Social-Media-Bereich, wo Sprache auch einen wichtigen Teil der Werbung ausmacht. Ein in Deutschland witziger Werbeslogan kann in einem anderen Land völlig untergehen, wenn auf typisch deutschen Humor gesetzt wurde. Rein maschinell übersetzt bleibt beim Betrachter dann am Ende ein großes Fragezeichen im Kopf zurück.
Hinzu kommt, dass der menschliche Blick für Verantwortung sorgt. Ein realer Übersetzer steht mit seinem Namen für die eigene Arbeit und überprüft die Inhalte kritisch. Er ist zudem in der Lage, Unklarheiten im Ausgangstext zu erfassen und bei Bedenken zu hinterfragen. Ein MLM-System oder eine generative KI würden hier vermutlich eine Übersetzung wählen, die gerade am besten passt.
Selbst wenn einige Arbeitsbereiche an KI abgegeben werden können, ist es unmöglich, Maschinen die Kontrolle der Endresultate zu übergeben. Hierfür braucht es heute und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft echte Menschen mit entsprechender Expertise.
FirmenBILD Redaktion
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