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Einen privaten Rückzugsort im Netz schaffen

  • Ratgeber
  • Vor 7 Tagen veröffentlicht

Das Internet ist ein bisschen wie die Straßen einer Großstadt zur Rushhour. Das gilt vor allem morgens, wenn man aufwacht und gleich zum Handy greift, oder wenn man zum ersten Mal am Tag den Rechner anmacht. Automatisch wird man mit einer Welle an Informationen überrollt: WhatsApp-Nachrichten, E-Mails, Updates und Dutzende Benachrichtigungen buhlen umgehend um unsere Aufmerksamkeit.  Dabei sollte das Leben mit dem Einzug des digitalen Zeitalters doch eigentlich einfacher geworden sein. 

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Das Ende der digitalen Reizüberflutung

Wenn man den ganzen Tag online ist, merkt man oft gar nicht, wie sehr das an den Nerven zehrt. Irgendwann gewöhnt man sich zwar an das ständige Blinken und Vibrieren, aber auf Dauer kann diese permanente Erreichbarkeit auch dazu führen, dass man sich kaum noch auf eine Sache konzentrieren kann. Man beginnt mit einer Aufgabe und wird prompt unterbrochen. Man schaut kurz nach, was es Neues gibt, und schon ist eine halbe Stunde weg. Dabei muss man doch gar nicht überall dabei sein und immer sofort reagieren. Es ist nämlich völlig in Ordnung, wenn man nicht in jedem sozialen Netzwerk rund um die Uhr aktiv ist oder auf jede Nachricht umgehend antwortet. 

Man stelle sich den digitalen Raum mal wie die eigene Wohnung vor. Die schließt man ja auch ab und lässt nicht jeden Fremden einfach so hinein. Warum tun wir das also im Netz? Wie viele Apps wollen wir uns noch auf den PC herunterladen, und warum abonnieren wir eigentlich Newsletter, die wir am Ende gar nicht lesen? Jede ungenutzte, gelöschte App und jeder abbestellte Newsletter oder sonstige Dienst ist ein Stück mehr Freiheit, das man sich in der digitalen Welt zurückholt. 

Wenn der E-Mail-Eingang überquillt

Eines der wichtigsten Tools ist für die meisten immer noch die E-Mail. Mit ihr macht man fast alles: Anmeldungen, wichtige Dokumente erhalten und private Nachrichten verschicken. Aber oft herrscht im Postfach das pure Chaos, weil man einfach überall seine Adresse angibt, beispielsweise, um an dem tollen Gewinnspiel teilzunehmen oder um einen Rabatt zu erhalten. Bei solchen Aktionen darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann das Postfach überquillt und wir ständig Werbenachrichten in den Papierkorb schmeißen müssen, die uns überhaupt nicht interessieren. Am besten klickt man bei jeder unerwünschten Nachricht auf den Button „Newsletter abmelden“ oder „keine weiteren Nachrichten erhalten“, falls es einen solchen gibt, und wird auf diese Weise langsam, aber sicher wieder Herr über die eigene Mailbox. 

Datenschutzeinstellungen überprüfen

Überall im Netz hinterlässt man Spuren, oft auch ohne es zu bemerken. Jedes „Like“, jeder Suchbegriff und jeder Klick wird irgendwo gespeichert und zu einem Bild zusammengesetzt. Viele kennen das vielleicht: Man surft im Internet und plötzlich bekommt man Werbung angezeigt, die exakt zu den eigenen Interessen passt. Das passiert nicht, weil das Internet plötzlich unsere Gedanken lesen kann, sondern weil man entsprechende Einstellungen aktiviert hat. Deshalb ist es wichtig, hin und wieder die Datenschutzeinstellungen der Dienste zu überprüfen, die man nutzt. Meist ist dort nämlich viel mehr aktiviert, als einem lieb ist. Man sollte sich Zeit nehmen und die Häkchen deaktivieren, die unnötig sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Kontrolle darüber wiederzuerlangen, was man über sich preisgibt. 

Praktische Schritte für den Alltag

Das mag sich nach viel Arbeit anhören, ist aber überschaubar. Man muss nicht alles auf einmal ändern. Oft reicht es schon, wenn man sich ein paar feste Gewohnheiten zulegt, die den digitalen Alltag entspannen: 

  • Das Handy öfter mal weglegen: Am besten setzt man sich eine feste Zeit am Tag, in der man das Smartphone in einen anderen Raum oder in die Schublade legt. Das kann zum Beispiel nach dem Essen sein, oder – noch besser – eine Stunde vor dem Schlafengehen. 
  • Benachrichtigungen aussortieren: Mit der Zeit nervt es, wenn man für jeden Kommentar oder jedes Foto, das jemand hochlädt, eine Push-Meldung bekommt. Eigentlich sollte nur das vibrieren, was wirklich wichtig ist. 
  • Den Posteingang regelmäßig leeren: Man sollte sich angewöhnen, E-Mails direkt zu bearbeiten, zu löschen oder zu archivieren. Ein leerer oder aufgeräumter Posteingang fühlt sich an wie ein frisch bezogenes Bett.

Viele wissen gar nicht, wie viel Energie ihnen geraubt wird, wenn sie ständig von digitalen Reizen abgelenkt werden. Wer sich die Mühe macht und den digitalen Raum mal ausmistet und aufräumt, merkt schnell, wie viel entspannter der Tag ist. 

Es ist letztendlich auch eine Frage der Lebensqualität, denn ein geordnetes digitales Leben sorgt für einen klaren Kopf. Man konzentriert sich wieder mehr darauf, was im echten Leben passiert, und hat nicht mehr den ständigen Drang, immer und jederzeit auf das Display gucken zu müssen. 

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