FirmenBILD Redaktion

Wie Farina Spieß mit AI die Beauty-Welt personalisiert

  • Gründer
  • Vor 7 Monaten veröffentlicht

Farina Spieß gilt als Vorreiterin für Innovation in der Beauty-Branche. Als ausgebildete Make-up-Artistin und Stylistin hat sie bereits früh erkannt, dass die traditionelle Farb- und Stilberatung in alten Mustern feststeckte. Angetrieben von einer simplen Idee begann sie, die Regeln neu zu schreiben – und legte damit den Grundstein für eine Bewegung, die heute die Stilberatung, wie wir sie kennen, revolutioniert.

Inhaltsverzeichnis

Werbung

Wir machen Friseure Steuerberater Künstler Cafés Musiklehrer Hebammen Physiotherapeuten Floristen Masseure Schreiner Umzugsunternehmen Tischler Elektriker Fotografen Handwerker Grafikdesigner Webdesigner Immobilienmakler IT-Berater Marketingberater Handwerker Eventplaner Unternehmensberater Rechtsanwälte Architekten Yogalehrer Kosmetikerinnen Tierheilpraktiker Ergotherapeuten Ernährungsberater Hausmeisterservice sichtbar!

Wir machen

Friseure Steuerberater Künstler Cafés Musiklehrer Hebammen Physiotherapeuten Floristen Masseure Schreiner Umzugsunternehmen Tischler Elektriker Fotografen Handwerker Grafikdesigner Webdesigner Immobilienmakler IT-Berater Marketingberater Handwerker Eventplaner Unternehmensberater Rechtsanwälte Architekten Yogalehrer Kosmetikerinnen Tierheilpraktiker Ergotherapeuten Ernährungsberater Hausmeisterservice

sichtbar

Mit ihrem 24-Farbtypen-System wagte Farina Spieß den ersten Schritt weg von vereinfachten Standards hin zu einer präziseren, alltagsnahen Beratung. Heute geht sie sogar noch weiter: Mit Stella AI verbindet sie ihr Expertenwissen erstmals mit moderner Bildanalyse und zeigt, wie Technologie persönliche Stilfragen überraschend einfach beantworten kann.

Alte Konzepte neu gedacht

Schon zu Beginn ihrer Karriere als Stylistin spürte Farina Spieß, dass in der Farb- und Stilberatung großes Potenzial steckt. Potenzial, das ihrer Ansicht nach noch nicht voll ausgeschöpft wurde. Zu diesem Zeitpunkt in der Modegeschichte hielten viele Expertinnen und Experten das Konzept der Farbtypenlehre, die Farina so sehr faszinierte, nämlich für lange überholt. Mit ihren vier Kategorien (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) galt sie quasi als Relikt aus den 80er-Jahren.  

„Die klassische Farbberatung hatte lange einen etwas angestaubten Ruf“, erinnert sich Farina Spieß. Das hielt die Stylistin aber nicht davon ab, ihrer Intuition zu folgen und kurzerhand ihr eigenes System zu entwickeln. Mit 24 anstatt nur 4 Farbtypen berücksichtigte Farinas neuer Ansatz die feinen Nuancen einer Person, die individuellen „Woow-Farben“, die den Teint zum Strahlen bringen. Dieser neuartige Ansatz führte dazu, dass die Stilberatung plötzlich wieder als relevant empfunden wurde. Kundinnen und Kunden, die sich von Farina beraten liessen, verstanden plötzlich, weshalb gewisse Farben zu ihnen passten und andere nicht.

Dieser Erfolg bestätigte Farina Spieß in ihrem Innovationsdrang. Doch es sollte nicht bei diesem einen Geistesblitz bleiben. Farina war klar, dass die Digitalisierung enormes Potenzial bot, um die personalisierte Stilberatung einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die nächste Etappe ihrer Reise führte sie daher in die Welt der künstlichen Intelligenz.

Von der Idee zum AI-Style-Assistenten

Der Schritt in Richtung Technologie begann 2020: In diesem Jahr gründete Farina Spieß den Woow Club, eine Online-Community, in der Nutzerinnen und Nutzer  per Selfie-Upload eine Farbanalyse erhalten konnten. Die Resonanz war positiv und weckte eine Idee in Farina. „Ich habe gemerkt, dass da noch viel mehr Potenzial drin steckt“, sagt Farina Spieß rückblickend. Warum nicht eine Künstliche Intelligenz entwickeln, die all ihr Expertenwissen in wenigen Sekunden anwenden kann?

Aus dieser Idee entstand schließlich Stella AI, ein digitaler Style-Assistent und das Herzstück des Startups Ask Stella. Stella AI verknüpft Farina’s umfangreiches Know-how mit modernster Bildanalyse-Technologie. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Die Nutzerin lädt ein Foto von sich hoch, und die AI analysiert Gesichtsmerkmale wie Hautunterton, Haarfarbe und Proportionen. „Stella gibt dann hyperpersonalisierte Empfehlungen ab. Und zwar nicht basierend auf allgemeinen Trends, sondern auf dir als Person“, erklärt Farina Spieß. Und genau hier liegt das Erfolgsgeheimnis.

Hyper-personalisierte Beratung rund um die Uhr

Das Besondere an Farinas AI-Lösung ist einerseits der Grad der Personalisierung, mit der die AI Nutzerinnen und Nutzer analysiert, und andererseits natürlich auch ihre ständige Verfügbarkeit. Während eine klassische Stilberatung verhältnismäßig mehr Zeit braucht und deshalb auch höhere Honorare fordert, steht der digitale Assistent rund um die Uhr bereit. So bietet Stella AI einer breiten Nutzerschaft einen unkomplizierten Einstieg in die individuelle Stil- und Farbberatung.

Dabei versteht Farina Spieß Stella AI nicht als Konkurrenz zu menschlichen Experten, sondern als sinnvolle Ergänzung. „Natürlich ersetzt eine AI nicht den Menschen. Sie dient lediglich als Assistent“, betont sie. Gerade die jüngere, digital affine Generation schätze die Möglichkeit, sofort und bequem von zu Hause Styling-Tipps zu erhalten. Für Farina Spieß ergibt sich dadurch die Chance, ihre Vision zu skalieren: „Ich kann ja nicht persönlich Millionen Menschen beraten. Aber mit Stella AI können wir die Idee der individuellen Stilberatung in die Welt hinaustragen.“

Win-win für Kundinnen und Beauty-Marken

Interessant an Ask Stella ist, dass nicht nur Endkundinnen, sondern auch Beauty-Brands profitieren. Farina Spieß hat ihr Geschäftsmodell so konzipiert, dass Marken den AI-Assistenten nahtlos in ihren Online-Shop integrieren können. Dort bietet Stella den Shoppern eine virtuelle Beratung an. Das Resultat:: Kundinnen und Kunden erhalten eine deutlich persönlichere Kaufberatung und finden so eben genau jene Produkte, die zu ihnen passen – sei es der perfekt abgestimmte Foundation-Ton oder eine Kleidungsfarbe, die ihren Hautunterton zum Leuchten bringt. Eine zufriedene Kundschaft kauft bewusster ein und ist am Ende glücklicher mit den getroffenen Entscheidungen.

Aber auch für die Unternehmen selbst ist dieser Ansatz wertvoll. Durch die Selfie-Analysen gewinnen Brands ein besseres Verständnis dafür, wie ihre Kundschaft aussieht und was sie individuell benötigt. Das eröffnet neue Möglichkeiten, das Sortiment und Marketing strategisch zu verbessern. Einige der wichtigsten Vorteile für Beauty-Unternehmen auf einen Blick:

  • Gezieltere Produktempfehlungen: Die AI schlägt nur Produkte vor, die zum persönlichen Profil der Kundin oder des Kundens passen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein vorgeschlagener Make-up-Ton wirklich gefällt und gekauft wird.
  • Weniger Fehlkäufe: Wenn die Kundschaft von Anfang an die richtigen Farbtöne und passenden Produkte findet, verringern sich Retouren und ungenutzte Fehlkäufe. Ein Plus für Nachhaltigkeit und Kundenzufriedenheit.
  • Wertvolle Kundendaten: Die anonymisierten Erkenntnisse aus den AI-Analysen zeigen z. B., welche Hautuntertöne oder Haarfarben bei der Kundschaft häufig sind. Unternehmen erfahren so, wer ihre Produkte nutzt, und können Trends oder Lücken im Angebot erkennen (etwa welche Farbnuancen besonders gefragt sind).
  • Stärkere Kundenbindung: Eine Kundin, die im Online-Shop eine persönliche Beratung erlebt und das Gefühl hat, „dieses Unternehmen versteht mich“, wird wahrscheinlich wiederkommen. Das Einkaufserlebnis wird positiv aufgeladen und bleibt in Erinnerung.

„Am Ende gewinnt jeder: Der Mensch fühlt sich verstanden, und die Beauty-Brands erhöhen ihre Relevanz, ohne den Leuten irgendetwas Unpassendes aufzudrängen“, sagt Farina Spieß. Damit zeige sich, dass Stella AI in diesem Fall nicht nur technisch beeindruckend ist, sondern handfeste Vorteile für alle Beteiligten bietet.

Laut Farina Spieß findet in der Branche gerade ein spannender Wandel statt. „Lange ging es im Beauty-Bereich viel um Massenprodukte und Trends. Aber  jetzt merken viele, dass Personalisierung der Schlüssel ist, um die Kundschaft wirklich zu erreichen“, meint sie. Einige große Kosmetik- und Modefirmen verfolgen neugierig, was Ask Stella tut. Natürlich ist noch Aufklärungsarbeit nötig. Anfangs kann sich nicht jeder sofort vorstellen, was AI hier leisten kann. Doch sobald Farina Spieß ihre AI erklärt und demonstriert, dass Stella AI nicht einfach nur generische Vorschläge macht, sondern den Menschen analysiert und individuell berät, ist das Interesse groß.

Ausblick: Eine Vision für eine bewusste, personalisierte Beauty-Welt

Trotz aller bisherigen Meilensteine steht Farina Spieß erst am Anfang ihrer Mission. Ideen hat sie reichlich, und die rapide Weiterentwicklung im Bereich AI eröffnet ständig neue Möglichkeiten. Künftig möchte sie Stella AI noch weiter verfeinern und das Nutzererlebnis stärker personalisieren, damit jede Beratung noch treffsicherer und inspirierender wird. Kooperationen mit weiteren Unternehmen und der Sprung in neue Märkte sind ebenfalls in Planung.

Farina Spieß zeigt mit ihrem bisherigen Weg eindrucksvoll, was gelebte Innovation in einem etablierten Markt bewirken kann. Sie hat eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft geschlagen, zwischen individueller Handschrift und maschinellem Lernen. Und sie ist sich sicher, dass dies erst der Anfang ist. „Mein Ziel ist es, die Branche persönlicher, bewusster und menschlicher zu machen. Wenn es uns gelingt, Menschen damit ein Stück näher zu sich selbst zu bringen, dann ist das für mich gelebte Innovation.“

FirmenBILD Redaktion

  • Unternehmenslandschaft
  • vor 9 Monaten

FirmenBILD Redaktion

  • Unternehmenslandschaft
  • vor 5 Stunden

FirmenBILD 2025 © All rights reserved. – Bewerbung.info – Metallbau-NEWS.de

FirmenBILD 2025 © All rights reserved.